Die Legenden über das Bermuda-Dreieck beruhen vor allem auf Berichten über angeblich spurlos verschwundene Schiffe und Flugzeuge zwischen Florida, Bermuda und Puerto Rico. Viele dieser Fälle lassen sich jedoch durch Wetter, Navigation oder technische Probleme erklären, nicht durch übernatürliche Kräfte.
Das Gebiet ist für extrem wechselhafte Winde, starke Strömungen und plötzlich auftretende Stürme bekannt. Dazu kommen dichter Verkehr und historische Navigationsfehler, die früher leicht zu Unglücken führten. Manche Erzählungen wurden durch Medienberichte dramatisiert oder unvollständig wiedergegeben, wodurch der Mythos eines „mysteriösen Dreiecks“ entstand. Wissenschaftliche Untersuchungen finden keine ungewöhnlichen Häufungen von Vorfällen; die Unfallraten entsprechen vergleichbaren Seegebieten. Das Bermuda-Dreieck gilt daher als kulturelles Phänomen, das Faszination für das Unbekannte, Angst vor Naturgefahren und den Reiz ungelöster Geschichten verbindet – weniger als realer geographischer Ausnahmeort.


